Bühne fürs Business
Alles
wird anders – aber wird auch alles besser? Wenn Veränderungen in einem Unternehmen
anstehen, blicken viele Mitarbeiter verunsichert und skeptisch in die Zukunft.
Führungskompetenz zeichnet sich unter anderem dadurch aus, Mitarbeitern ihre Unsicherheit
zu nehmen, sie zu sensibilisieren und für künftige Aufgaben zu motivieren. Gerade
in innovativen Unternehmen wird dafür auf eine der ältesten Kommunikationsplattformen
zurückgegriffen: die Bühne.
Von Anne Thesing
Im Vergleich zu Präsentationen und Vorträgen hat Unternehmenstheater
den Vorteil, das Publikum auf einer sinnlicheren Ebene ansprechen zu
können. „Durch unsere Darstellung implantieren wir bei den Zuschauern
Bilder, die eine hohe Halbwertszeit haben, weil sie emotional stärker
haften bleiben.“
Den Hörer hat die Call-Center-Mitarbeiterin
geschickt hinters Ohr geklemmt, um während
des Telefonierens in aller Ruhe ihre Fingernägel
lackieren zu können. Zwischen zwei Kundenanrufen
macht sie noch schnell ein Date für den
Feierabend klar und schickt ein „Bussi“ durch
die Leitung, bevor der nächste Kundenanruf ihre
Abendvorbereitungen unterbricht. Im Hintergrund
läuft Stevie Wonders „I just called to say
I love you“. Gesprochen wird auf der Bühne
kein einziges Wort – Gestik und Mimik sind
bestens geeignet, einen humorvollen Blick in
ein „typisches“ Call-Center zu gewähren. Das
Publikum belohnt die pantomimische Darstellung
mit lautem Applaus und spontanem
Lachen. Damit hat Harald Fuß, Geschäftsführer
des Kölner Unternehmenstheaters „Mobilé“,
sein erstes Teilziel erreicht: die Herzen der
Zuschauer zu öffnen. Gerade in Szenen wie dieser,
die den Arbeitsalltag kritisch beleuchten,
wandert er dabei auf einem schmalen Grat. „In
unseren Stücken halten wir den Zuschauern
zwar einen Spiegel vor, aber mit einem charmanten
Augenzwinkern. Ganz bewusst überzeichnen
wir die Realität theatralisch und üben
dadurch weiche Kritik – die eher angenommen
wird als harte“, erklärt er seine Methode.
Überraschungsfahrt zum Flughafen
Einige Stunden zuvor waren die rund 290 Mitarbeiter
des Rengsdorfer Reiseunternehmens
„Berge & Meer“ in Bussen zum Flughafen
Köln/Bonn chauffiert worden. Eine Veranstaltung
zur Einführung des neuen Marktauftritts
war angekündigt, mehr wurde im Vorfeld nicht
bekannt gegeben. Mit unterschiedlichen Erwartungen
betreten die Angestellten gegen 18 Uhr
den festlich dekorierten Saal, hinter dessen
Fensterfront die Flugzeuge starten und landen.
„Eine ideale Kulisse für die Veranstaltung eines
Reiseunternehmens“, betont Mitorganisatorin
Marion May, als sich die Halle zu füllen beginnt.
„Ich bin wirklich gespannt, wie die Mitarbeiter
reagieren.“
Theater als Werkzeug
Begriffe wie Unternehmens-, Business-, Motivations-
oder Seminartheater beschreiben eine
Form der Unternehmenskommunikation, die seit den 80er-Jahren in Deutschland praktiziert wird.
Ein Blick auf die unterschiedlichen Anbieter
zeigt die Zielsetzung: So heißt es zum Beispiel
bei der Theatergruppe von „szenenmacher &
co“: „Wir beraten und gestalten mit Theater und
theaterpädagogischen Methoden Veränderungsund
Lernprozesse in Organisationen.“ Die Akteure
von „SpielPlan“ sehen sich als „Fachleute für
kreatives Verändern“. Und das Mobilé-Theater
hat sich das Schlusswort von Fritz Lang aus
dem Film Metropolis zur Handlungsschnur
gesetzt: „Der Mittler zwischen Hirn und Händen
muss das Herz sein.“
Veränderungen veranschaulichen
Klaus Scheyer, einer der beiden Geschäftsführer
und Unternehmensgründer von Berge &
Meer, war von Anfang an überzeugt, dass die
Vermittlung zwischen Hirn und Händen funktionieren
würde. „Unternehmenstheater ist eine
sehr einfache Möglichkeit, den Mitarbeitern
plastisch zu zeigen, wie man es anders machen
kann“, begründet er seine Entscheidung, Theater
als Kommunikationsinstrument einzusetzen.
Harald Fuß, dessen Mobilé-Team mit der Umsetzung
beauftragt wurde, weiß, dass dieses ungewöhnliche
Instrument in den Führungsetagen
Mut erfordert. „Oft ist es schwierig, den Leuten
zu vermitteln, dass wir wirklich in der Lage sind,
die Mitarbeiter durch unseren Auftritt zu emotionalisieren“,
meint er.
Unterhaltung mit Wirkung
An diesem Abend, am Kölner Flughafen, funktioniert
das Emotionalisieren. Spätestens als die
Abteilung „Einkauf“ auf der Bühne inszeniert
wird, springt der Funke über. „Ich kauf’ mir was,
Kaufen macht so viel Spaß“, begleitet Herbert
Grönemeyers Hit den Schauspieler, der hektisch
seinen imaginären Einkaufswagen durch imaginäre
Gänge schiebt und dabei kein Regal unberührt
lässt. Bevor im nächsten Moment die
deutsche Musik durch südländische Klänge
ersetzt wird: Der Einkäufer betritt einen anderen
Kulturkreis, wo er von einem einheimischen Kunden
verspätet, aber umso herzlicher mit mehreren
Küssen pro Wange begrüßt wird. Die amüsierten
Zuschauer merken spätestens jetzt: An
diesem Abend ist Unterhaltung angesagt. Dabei soll es aber nicht bleiben. „Wir wollen Mut zu
neuen Handlungsweisen aufbauen und verkrustete
Strukturen aufbrechen“, beschreibt Harald
Fuß die Zielsetzung. Nach der „Ist-Analyse“ –
der humorvollen Inszenierung der einzelnen
Unternehmensabteilungen – arbeitet seine Truppe
daher an diesem Abend langsam auf die
Zukunft hin: Bei feierlicher Musikuntermalung
zerreißen die Schauspieler das alte Unternehmenslogo,
entwickeln gemeinsam ein neues
und präsentieren es dem Publikum. Die Zuschauer
lassen sich von der Aufbruchstimmung
auf der Bühne mitreißen, applaudieren, sind
sichtlich begeistert.
Erinnerungsvermögen
Doch mit dem neuen Logo allein ist es nicht
getan. „Die Schauspieler sollen auf der Bühne
darstellen, wie dieses neue Corporate Design in
Zukunft von den Mitarbeitern umgesetzt werden
kann“, beschreibt Scheyer seine Erwartungen,
die im Vorfeld an Mobilé weitergegeben wurden.
Die Theatergruppe übernahm daraufhin die
künstlerische Umsetzung der besprochenen
Inhalte und präsentierte den Unternehmensvertretern
das Script. Bei der Generalprobe hatten
die Geschäftsführer Klaus Scheyer und Reiner
Meutsch schließlich noch die Gelegenheit, das
Stück als Ganzes freizugeben. Danach blieb nur
noch die Frage, wie das Publikum reagieren
würde. „Viele von uns haben sich in den dargestellten
Situationen wiedergefunden und konnten
darüber lachen“, meint eine Angestellte aus
dem Einkauf nach der Aufführung. Eine Kollegin
aus dem Vertrieb betont: „Durch solche Aktionen
kann man die Inhalte besser verinnerlichen,
da man sich an bestimmte Gesten und an die
Musik besser erinnert als bei einer ‚normalen’
Präsentation.“
Eingängige Prototypen

Im Vergleich zu Präsentationen und Vorträgen
hat Unternehmenstheater den Vorteil, das Publikum
auf einer sinnlicheren Ebene ansprechen
zu können. „Durch unsere Darstellung implantieren
wir bei den Zuschauern Bilder, die eine
hohe Halbwertszeit haben, weil sie emotional
stärker haften bleiben. Indem wir die Inhalte auf
der Bühne darstellen und vorleben, öffnet sich bei den Zuschauern das Herz, und die Botschaft
erreicht den Kopf“, erklärt Harald Fuß.
Klaus Scheyer hofft, dass sie dort lange präsent
bleibt und das künftige Handeln bestimmt.
„Ideenreich“, „Anspruchsvoll“ und „Geradlinig“
sind die Unternehmenswerte, die seine Mitarbeiter
mit Hilfe der Bühnenpräsentation verinnerlichen
sollen. Die Schauspieler bedienen
sich dabei eines ihrer gängigsten und zugleich
eingängigsten Mittel: der Prototypen. Da ist
zum Beispiel der ideenreiche Mitarbeiter –
jemand, der Neues ausprobiert, aus der Reihe
fällt und die Kollegen mit seiner Begeisterung
ansteckt. In einer anderen Szene betritt die
anspruchsvolle Kundin im Urlaubsoutfit die
Bühne – und demonstriert ihren hohen
Anspruch bei der gut überlegten Auswahl ihrer
männlichen Verehrer. Und da ist schließlich das
geradlinige Fußballteam, das sich nicht mit aufwändigen
Dribbelkunststücken aufhält, sondern
einfach nur zum richtigen Zeitpunkt den entscheidenden
Treffer landet. So folgt auf der
Bühne ein Wert dem anderen. Jeweils mit
Musik hinterlegt, die mitreißt und Lust auf Veränderungen
macht. Und damit erreicht Harald
Fuß sein nächstes Teilziel: Sein Unternehmenstheater
wird zum spielerischen Instrument des
Veränderungsmanagements.
Brüche verarbeiten
Typische Veränderungsprozesse, bei denen sich
Unternehmenstheater anbietet, sind Fusionen,
Standortwechsel oder Umstrukturierungen. Im
Zuge eines einschneidenden Neuanfangs wurde
zum Beispiel bei dem Chemieanbieter Lanxess
die Bühne als Kommunikationsmittel eingesetzt.
Das Unternehmen, in dem Bayer die
meisten seiner Chemie- und zirka ein Drittel der
Polymeraktivitäten ausgegliedert hat, wird nach
der Loslösung von der Bayer AG zu einem
eigenständigen, weltweit tätigen Konzern. In der
Übergangsphase kam es bei den Mitarbeitern
zu großen Verunsicherungen. „Bei vielen haben
schon die Väter und Großväter im Bayer-Konzern
gearbeitet. Die Identifikation mit dem
Arbeitgeber ging bei den meisten weit über das
übliche Maß hinaus“, erklärt Ralph Esper, Leiter
Corporate Media. Plötzlich war die Identifikation
mit einem neuen Unternehmen gefragt –
eine Veränderung, mit der viele Mitarbeiter Schwierigkeiten hatten. „Aus betriebswirtschaftlicher
Sicht hätten wir gar nichts machen müssen“,
betont Esper. „Schließlich hat sich in dieser
Hinsicht für den Einzelnen kaum etwas
geändert. Doch aus psychologischer Sicht war
es äußerst wichtig, etwas zu unternehmen, um
jedem ein spürbares Zeichen für den Start des
neuen Konzerns zu geben.“ Und so entstand
die Idee: eine Geburtstagsparty.
Der etwas andere Geburtstag
Am 1. Juli 2004 war es so weit. In einer ausgedienten
Werkshalle feierten die Lanxess-Mitarbeiter
den virtuellen Start ihres Unternehmens
und die Loslösung von der Muttergesellschaft.
Ein entscheidender Bestandteil des Partyprogramms
war das Unternehmenstheater von
Mobilé. Für dieses Kommunikationsmittel hatte
man sich nicht nur wegen seines inhaltlichen
Potenzials entschieden, sondern auch und vor
allem wegen seiner Andersartigkeit. „Früher, bei
Bayer, hätte es eine solche Veranstaltung wohl
nicht gegeben. Und gerade deshalb war sie für
uns ideal: Schon durch die Form der Darstellung
wollten wir unseren Mitarbeitern die neue Richtung
weisen, ein Signal senden und ihnen emotional ein neues Zuhause geben“, erklärt Esper.
Als „klassisches Unternehmenstheater“,
bezeichnet Mobilé-Mitinhaberin Michaela Köhler-
Schaer diese Geburtstagsveranstaltung. Ihr
Team wurde mit der Aufgabe betraut, in fünfzehn
Minuten die junge Geschichte des Unternehmens
auf der Bühne transparent zu machen
– vom „Blitzeinschlag“, also der Loslösung,
über die Ängste der Mitarbeiter bis hin zur
Namensgebung und Umstrukturierung. „Bei dieser
Darstellung hat sich jeder einzelne Mitarbeiter
wiedergefunden, aber auch das Unternehmen
als Ganzes wurde präsentiert“, betont die
Leiterin der internen Kommunikation von Lanxess,
Christiane Mueller. Besonders beeindruckt
hat sie die anschauliche Umsetzung abstrakter
Botschaften. „Wie könnte man besser die Aussage
‚Wir schaffen es gemeinsam’ darstellen,
als mit zwei Menschen, die in gemeinsamer
Aktion akrobatische Höchstleistungen vollbringen“,
schwärmt sie. Ob Lanxess es „gemeinsam
schafft“, werden die kommenden Monate
zeigen. Die Aufführung der Mobilé-Gruppe sollte
dabei eine initiierende und unterstützende Wirkung
haben. Entfalten kann sich diese Wirkung
jedoch nur, wenn sie in eine intensive Nachbereitung
eingebettet wird.
Neue Linie leben
So auch bei dem Reiseunternehmen Berge &
Meer, wo Nachbereitungsprogramme in den einzelnen
Abteilungen fortführen sollen, was am
Kölner Flughafen begonnen hat. Doch schon
vorher wird klar: Die Botschaft ist angekommen.
„Mich hat die Veranstaltung motiviert“,
meint ein Mitarbeiter. „Sie hat mich dazu angeregt,
Arbeitsweisen zu überdenken und zu verbessern.“
Und eine Kollegin fügt hinzu: „Ich
persönlich habe daraus mitgenommen, dass
Ideenreichtum nötig ist und man mehr zwischen
den Abteilungen kommunizieren sollte.“ Natürlich
gibt es auch kritische Stimmen. Besonders
den Blick in die Vergangenheit hätten einige
gerne etwas positiver gesehen. „Schließlich war
vorher nicht alles schlecht“, meint eine Mitarbeiterin
im Hinblick auf die Call Center-Szene.
Doch ob durch Zuspruch oder Kritik: Der Auftritt
hat bei der Belegschaft für Diskussionsstoff
gesorgt und wird schon allein deshalb einige
Zeit im Gedächtnis haften bleiben. Genauso wie
der Rest des Abends, den man bei Kölsch und
Häppchen ausklingen ließ. Bis schließlich die
Busse wieder vorfuhren und es zurückging nach
Rengsdorf, wo die neue Unternehmenslinie nun
gelebt werden soll. Erst wenn das gelingt, können
die Veranstalter von einem vollen Erfolg
des Unternehmenstheaters sprechen.
Coachingzone
Versuchen Sie einmal, die gegenwärtige Situation Ihres Unternehmens als Theaterstück
zu erleben: Welche Rolle spielen Sie darin? Mit welchen anderen Rollen teilen Sie Gemeinsamkeiten? Welche Rolle hätten Sie gerne?
Welche Emotionen haben Sie als Zuschauer bei dem Stück? Versetzen Sie sich in andere Rollen hinein: Welchen Blickwinkel haben
Sie hier? Welche Interessen verfolgen Sie? Welche Berührungspunkte gibt es zu anderen Rollen? Überdenken Sie
nun Ihre gegenwärtige berufliche Rolle und finden Sie eine metaphorische Beschreibung: Wer wären Sie auf einem
Schiff? Eher der Käpt’n, der Maat, der Smutje oder der Ausguck? Oder wer wären Sie in der Tierwelt? Eher der
Adler oder der Bär? Eher der Hund oder die Katze? Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und schreiben sie Ihre
Gedanken auf: Welche eigenen Erwartungen sind in der von Ihnen gewählten Metapher versteckt? Bitten Sie Ihre
Freunde um freie Assoziation zu Ihrer Metapher und werten Sie diese später aus. Welche Reaktionen, Erwartungen und
Verhaltensweisen könnten Sie bei anderen wecken?
Der Ausguck-Matrose zum Beispiel steht nicht nur für Verantwortung und Weitblick,
sondern auch für Ferne zur Mannschaft. Er müsste selbst aktiv werden, damit die Mannschaft ihn als zugehörig erkennt. Fragen Sie
sich, wie Ihre Metapher zu Ihrer Arbeitsrealität passt. Welche Rolle würden andere Ihnen zuschreiben? Gerade bei emotionalen Themen
und in Konfliktsituationen können spielerische Lösungswege hilfreich sein, denn sie erlauben ein „Denken und Handeln auf
Probe“.
Verschiedene Aspekte können aus unterschiedlichen Positionen konkret erlebt
und Optionen antizipiert werden. „Spielen“ Sie also einmal Zukunft: Setzen Sie sich
ein Ziel in der Zukunft. Markieren Sie in Ihrem Raum eine Linie von der Gegenwart bis
zu dem zukünftigen Zielpunkt. Versetzen Sie sich in Ihrer Fantasie an den Zielpunkt.
Wie fühlen Sie sich hier? Wie sehen Sie hier Ihre Umgebung? Gehen Sie zurück an
den Gegenwartspunkt und überlegen Sie, welche Teilziele Sie schon jetzt erreicht haben. Gehen Sie
dann wieder an den Zukunftspunkt, „so als wäre es jetzt“, und notieren Sie schriftlich: Wann und wo genau ist der Zielpunkt? Was tun
Sie hier konkret? Woran erkennen Sie, dass Sie Ihr Ziel vollständig erreicht haben? Dann gehen Sie in drei Stufen rückwärts zum
Gegenwartspunkt und konkretisieren Ihre zeitlichen Teilschritte in gleicher Weise: Was genau mache ich hier –
kurz vor meinem Ziel, nach drei Viertel des Wegs, etc.? Zum Schluss begeben Sie sich mit Ihrer ganzen sinnlichen
Vorstellungskraft noch einmal zum Zielpunkt und beschreiben jetzt drei unangenehme Folgen, die durch
das erreichte Ziel entstanden sind oder entstehen. Notieren Sie sich diese. Bauen Sie Lösungen hierfür als
weitere Bedingungen in Ihre Zielbeschreibung und -planung mit ein. TOM ANDREAS
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