Welcher Typ sind Sie? Rebell, Idealist oder Diplomat?
13 Fragen für einen entspannenden Kaffeepausen-Check
Der Rebell: Zwar muss er nicht immer mit dem Kopf durch die Wand, doch
er weiß, was er will. Widerstand ist ihm ein Synonym für Herausforderung.
Der Idealist: Er will Probleme vermeiden, sein Ideal ist die stressfreie Atmosphäre
am Arbeitsplatz. Kritik bietet er selten Angriffsfläche.
Der Diplomat: Der strategische Diplomat kennt seinen Weg, nie lässt er sein Ziel aus den Augen. Zwar seinem Gegenüber freundlich zugewandt, hat er doch auch sein Umfeld gern unter Kontrolle.
Bedienungsanleitung: Zählen Sie nach, wie oft Ihre Wahl jeweils auf
R,
I oder
D fällt. Der Buchstabe, für den Sie sich am häufigsten
entscheiden,
ist Ihr persönliches „Initial“ – Rebell, Idealist oder Diplomat. Wenn Sie nun feststellen, dass ein kleiner Che in Ihnen
steckt, revolutionieren Sie doch einfach die nächste Teamsitzung. Als Idealist versuchen Sie vielleicht, das „papierlose Büro“ einzuführen.
Und als echter Diplomat tragen Sie vielleicht im Kleinen zur besseren Verständigung beim nächsten Krisengespräch bei.
Vergnügen Sie sich und nehmen Sie alles nicht so ernst.
1. Welche Beschreibung trifft spontan auf Sie zu?
R Rebell
I Idealist
D Diplomat
2. Wenn Ihr Bild auf dem Cover einer Zeitschrift erscheinen würde, welche Zeitschrift würde dies sein?
R Satire-Magazin
I Verbraucher-Zeitschrift
D Personal-Fachzeitschrift
3. Warum würden Sie sich selbst einstellen?
I Ich erfülle das Anforderungsprofil.
D Ich ergänze das Team und bringe neue Kompetenzen mit.
R Ich weiß, wo es langgeht.
4. Auf welche Weise treffen Sie Ihre Entscheidungen?
R Am besten unter Druck und im letzten Moment.
I Am liebsten gebe ich wichtige Entscheidungen an andere ab.
D Ich diskutiere die Vorteile meiner Sichtweise, wir entscheiden dann im Team.
5. Jemand fragt Sie: „Wie sieht eigentlich Ihr Arbeitstag aus?“Sie denken:
R Eine Chance! Ich nutze sie, um mich zu profilieren.
I Achtung Kontrolle. Jetzt nichts Falsches sagen!
D Ah, ein Sympathisant. Ich erzähle etwas von meinen Kollegen und Aufgaben…
6. Ein Headhunter ruft Sie an. Es geht um eine Führungsposition. Wie verhalten Sie sich?
R Ich muss wissen, ob sich das vom Gehalt her lohnt.
I Ich erfrage, worin mein Verantwortungsbereich besteht.
D Ich will wissen, wie mein Team aufgestellt ist und wie groß meine Entscheidungsbefugnis ist.
7. Welcher der folgenden Sätze ist Ihnen spontan sympathisch?
I Souverän nicht reagieren.
R Immer aus dem Bauch heraus.
D Ich bin da, wenn es drauf ankommt.
8. Ein neuer Mitarbeiter wird eingestellt. Sie denken:
R Mit dem soll ich zusammenarbeiten?
I Unterstützung ist immer gut.
D Bin gespannt, wie er sich im Kundengespräch macht.
9. Ihre Vorgesetzte sagt offen zu Ihnen: „Ich glaube nicht, dass Sie das schaffen…“. Sie
I sagen mit einem Lächeln: „Ich stelle mich gern der neuen Herausforderung.“
D fragen um Rat und nach Gründen für das mangelnde Vertrauen.
R sagen nichts. Sie wissen es besser!
10. Woran messen Sie Ihre Kompetenz?
D An der Zufriedenheit des Kunden.
R An den Umsätzen.
I Am Feedback meiner Mitarbeiter.
11. Ihnen wird der Vorwurf gemacht: „Sie verstehen wohl nicht, worum es hier geht!?!“ Wie reagieren Sie?
I Ich frage nochmal nach. Vielleicht habe ich wirklich nicht verstanden?
D Ich gebe nochmal meine Sicht der Dinge.
R Das lasse ich mir nicht sagen!
12. Ihr Ratschlag, wenn Ihr Vorgesetzter Schwächen zeigt:
D Souverän bleiben, Klappe halten.
R Meine Chance, zu zeigen, was in mir steckt.
I Gut, dass ich nicht seinen Job machen muss.
13. Ihre „Goldene Regel“ für die Führung Ihres Teams oder Ihrer Kollegen:
D Ich muss dafür sorgen, dass meine Mitarbeiter immer gut dastehen.
I Ich hole mir regelmäßig Feedback.
R Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
Zu Dr. Johanna Dahm:
Dr. Johanna Dahm, 29, arbeitet als Lehrbeauftragte der Europa-Fachhochschule Fresenius für Wirtschaft und Medien.
www.johanna-dahm.de
johanna.dahm@email.de
Coachingzone
Wenn Sie Sich
einmal ernsthaft testen lassen möchten, sollten Sie sich bewusst machen,
dass bei jeder Art von Psycho-Typologisierung die Gefahr besteht, eine Person auf ihr im Kontext wahrgenommenes Verhalten zu reduzieren.
Damit entstehen Festschreibungen und Urteile, die Entwicklungspotenziale verschleiern. Gute Typologien sind daher komplex.
So kann die Vielschichtigkeit der Verhaltenspotenziale einer Person eher dargestellt werden.
Fragen zum Vorab-Check: Wer führt den
Test durch? Hat er eine entsprechende Ausbildung (Psychologe etc.)? Wurden die Beobachter ausreichend geschult? Sind Sie sich
Ihrer Rolle bewusst? Was erhoffen Sie sich von dem Test? Wie unterscheiden Sie Selbst- und Fremdwahrnehmung? Neigen Sie dazu,
den Test subtil zur Aufrechterhaltung eines Selbstbild-Wunsches zu manipulieren? Was würde das Ergebnis des Testes für Ihr Selbstbild
und Ihre Handlungen und Ziele bedeuten? Was wollen Sie durch den Test gewinnen (z. B. Bestätigung, Anerkennung...), was vermeiden
(z. B. Tatsachen, Herausforderungen...)?
Und danach? Nehmen Sie einen distanzierten Standpunkt zu den Ergebnissen ein!
Ziehen Sie Ihre Schlüsse, lernen Sie daraus, aber bewerten Sie die Ergebnisse nicht über („Ich bin ja so…“). TOM ANDREAS
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